Fatal Harmonies of Black Sweetness


Carlo Gesualdo (1560-1613) ist eine der kühnsten wie rätselhaftesten Komponistenfiguren. Seine Madrigalkunst weist harmonisch weit in Wagnersche Zeiten vor und ist für seine Epoche beispiellos. Hintergrund des „Todes“ und „Schmerzes“ als permanentes Motiv des Komponierens ist seine Ermordung der schönen Ehefrau Maria d’Avalos, wonach er in Depression und Isolation verfiel ... und eben eine Radikalität des Tonsatzes etablierte, die nur vor diesem Hintergrund verständlich ist.

Die vorliegende Komposition greift die dunkle Süße auf, die Gesualdos Madrigalkunst beherrscht und die in keinem seiner Madrigale so auf den Punkt gebracht ist wie in Moro, lasso, al mio duolo aus seinem Todesjahr 1613 (aus dem 6. Madrigalbuch). Die plakativen Akkordfolgen Cis-Dur / a-moll / H-Dur/ G-Dur werden leitmotivisch aufgegriffen und in Nr. 1 PROLOG vorgestellt. In Nr. 6 PASSACAGLIA DELLA MORTE werden sie zu einer achttaktigen Passacaglia-Folge
ergänzt. Diese Schlussmusik nimmt in ihrem Wanken, Gleiten und Glissandieren auch Bezug auf die überlieferte grausame Ermorderung seines Kindes: in einer Schaukel im Hof des Schlosses festgezurrt wurde es mit Chor-Harmonien über Tage beschallt ... bis es starb.



x    Partitur | VS 7215 | 20.00 EUR


x    Solo-Viola | VS 7215/01 | 3.00 EUR


x    Violine 1 | VS 7215/02 | 3.00 EUR


x    Violine 2 | VS 7215/03 | 3.00 EUR


x    Viola | VS 7215/04 | 3.00 EUR


x    Violoncello | VS 7215/05 | 3.00 EUR


x    Kontrabass | VS 7215/06 | 3.00 EUR


x    Klavierauszug | VS 7215/07 | 10.00 EUR



 VS 7215 



<< zur�ck

Newsletter

Melden Sie sich hier an.

> Jetzt abonnieren