Fantasie über „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Fantasie über das Kirchenlied "Wie schön leuchtet der Morgenstern" Contrapunct sopra la Baßigaylos D'Altr. für Violine und Basso continuo (Minoritenkonvent Wien, Kodex 726). Reihe: "Denkmäler der Musik in Salzburg", Band 14. Vorgelegt von Bernhard Moosbauer. Faksimile und Partitur. Die Stimmen sind der Partitur beigelegt.

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Fantasie über das Kirchenlied „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ Contrapunct sopra la Baßigaylos D’Altr. für Violine und Basso continuo (Minoritenkonvent Wien, Kodex 726). Reihe: „Denkmäler der Musik in Salzburg“, Band 14. Vorgelegt von Bernhard Moosbauer. Faksimile und Partitur. Die Stimmen sind der Partitur beigelegt.


KomponistAnonymus
KlangbeispieleMP3 (1)

Beschreibung

Eine Sonderstellung in der Sammlung des Minoritenkodex‘ nimmt die vorliegende, anonym überlieferte Fantasie ein; nicht nur wegen ihres großen Umfangs, sondern auch wegen ihres hohen musikalischen und virtuosen Anspruchs. Ein mehrfach wiederholter absteigender Quartgang im Bass ermöglicht es dem Violinisten, seine Virtuosität zu entfalten. Dies geschieht in zwei Etappen. Nach einem ersten Höhepunkt wird die Bewegung verlangsamt, um sich von neuem zu beschleunigen. Gegen Ende dieses Teils stellt die Violine die Choralmelodie vor und markiert damit den eigentlichen Beginn der Kirchenliedbearbeitung. Die nachfolgende Choralbearbeitung ist nach dem Prinzip der norddeutschen Orgeltoccata gestaltet, die einzelnen Liedzeilen werden nacheinander „durchgeführt“, wobei Techniken des motettischen, imitatorisch angelegten Satzes zur Anwendung kommen. Für die gleichgewichtige Abschnittsbildung sorgen kontrastierende Rhythmisierung sowie eine Vielfalt von Figuren und Klangbildungen.

Zusätzliche Information

Gewicht 0,337 kg
Instrument / Ausgabe