Beschreibung
Joseph Rupert Ignaz Bieling, am 19. August 1734 in Kempten (Allgäu) als Sohn des Hoforganisten der Fürstäbte Franz Ignaz Bieling (1701–1757) geboren, wurde 1752 zum Studium nach Salzburg geschickt, wo er der Schüler von Leopold Mozart wurde. Nach dem Tod des Vaters übernahm Joseph Rupert Ignaz 1757 die Stelle als Stiftsorganist, später auch die des Hofkapellmeisters im Fürststift Kempten. Von seinen zahlreichen Kompositionen sind nur wenige erhalten, darunter einige geistliche Werke und Sonaten für ein Tasteninstrument.
Das hier vorgelegte Werk ist – leider nur teilweise – in zwei Quellen erhalten, weshalb Franz Lehrndorfer zunächst den 1. Satz in einer Manualiter- und Pedaliter-Ausgabe beim Verlag Opus bearbeitete, der Herausgeber der vorliegenden Ausgabe dann den Orchesterpart des 2. und 3. Satzes rekonstruierte, um schließlich den kompletten Orchesterpart in den Orgelpart zu integrieren, damit das Werk solistisch gespielt werden kann.

