Drei Konzerte


Johann Gottfried Arnold wurde 1798 erster Violoncellist am Nationaltheater in Frankfurt. Neben einigen Galanteriesachen im Zeitgeschmack komponierte er fünf gewichtige Konzerte für Violoncello und Orchester, die er auch als Viola-Konzerte einrichtete, sowie eine Concertante für zwei Flöten und Orchester. Die Konzerte können in der Gattungsgeschichte einen wichtigen Platz nach denjenigen von Haydn und Boccherini beanspruchen.

Im Konzert Nr. 3 gliedert Arnold den ersten Satz in zwei von Tutti eingefasste Soli und verzichtet damit auf die Dreiteiligkeit von Exposition, Durchführung und Reprise. Dem dritten Satz liegt eine Melodie aus der Oper „L´amor marinaro“ von Joseph Weigl zugrunde.

Im ersten Satz des Konzertes Nr. 5 mit der üblichen siebenteiligen Anlage (drei Soli werden von vier Tutti eingefasst) erstaunt die Rückung nach B-Dur; die formale Reprise erfolgt in der Großterztonart, nicht in der Grundtonart. Bemerkenswert ist auch, dass der Seitensatz in Moll steht.

Die Concertante steht in G-Dur. Im ersten Satz mit der üblichen siebenteiligen Anlage kommt es im zweiten Solo zu einer umfangreichen Rückung in die Großterztonart Es-Dur. Der Mittelsatz steht ebenfalls in der Großterztonart Es-Dur; sein Beginn erinnert an das Fünfte Violoncellokonzert.

 



x    VS 9173 | 75.00 EUR



 VS 9173 



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